Am Mittwoch, den 28.07.10 um 15:00 Uhr findet ein Treffen der Bürgerinitiative "Keine Schweinemast in Köthel" mit Vertretern der Grünen (MdB Dr. Konstantin von Notz, Klaus Tormählen, evtl. noch weitere) statt. Treffpunkt ist vor der Feuerwehr. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen. Bericht der shz zu dem Treffen Das nächste Treffen der Bürgerinitiative findet am 02.08.2010 um 20 Uhr statt. Der Veranstaltungsort ist Gasthof Reimers in Köthel/Lauenburg.
» 14 Kommentare
1"Kötheler durch+durch" am Mittwoch, 28. Juli 2010 18:29
Nach dieser, für unser Verständnis sehr erfolgreiche Veranstaltung,möchten wir erfahren, wie wir die Bürgerinitiative mit finanziellen Mitteln unterstützen können. Die Bürgerinitiative hat dieses Treffen sehr gut vorbereitet. Wir sind der Bürgerinitiative und den Bürgern, die ihre Meinung durch sehr unterschiedliche und interessante Plakate zum Ausdruck brachten, sehr dankbar! Familie Röblitz
2Kommentar am Donnerstag, 29. Juli 2010 16:49
ich fiinde diesen Vorschlag sehr gut. Nur müßten sich noch mehr Koetheler Personen für ein Transparent entscheiden, wo es uns doch sehr leicht gemacht wird, da die Transparente auch noch ausgemessen und angebracht werden, Wenn wir erstmal den Gestank in unserem Dorf haben, dann ist es zu spät. Marianne Krimmel .
3"Köthler" am Samstag, 31. Juli 2010 22:38
Liebe Familie Roeblitz, Ihre Reaktion und Zustimmung freut alle Mitstreiter gegen die Schweinemastanlage sehr. Kommen Sie doch zum nächsten Treffen der Bürgerinitiative am 2. August, um 20.00 Uhr, ins Gasthaus Reimers. Dort besprechen wir auch, was wir als Nächstes, neben unsere schriftlichen Einwendungen an die Behörden und Politiker, planen können, damit noch deutlicher wird, dass die Mehrheit der Bewohner von Köthel diesen Betrieb Betrieb absolut ablehnt. Wir können nicht stillschweigend akzeptieren, wie ein Einzelner den Charakter unseres Dorfes versaut. Wir haben die Nachteile und Grunwald den Profit. Dabei denkt er nur kurzfristig. Er könnte mit sein Geld auch in etwas Sinnvolles investieren und/oder eine andere Tierhaltung planen. Grunwald schädigt Tier, Mensch u. Natur.
4"an Frau Krimmel u. andere" am Samstag, 31. Juli 2010 22:38
Liebe Frau Krimmel, Sie haben selbstverständlich Recht, jeder der gegen die Schweinemastanlage ist, sollte das möglichst zeigen. Selbst wenn die Gülle mit Schleppschläuchen ausgetragen wird und die Geruchsbelästigung dadurch minimiert wird, der zusätzliche Gülleaustrag belastet uns, die Böden und das Wasser. Dazu haben der Wasserbiologe Achim Schubert aus Köthel und andere Fachleute Kenntnisse gesammelt. Die Risiken für unsere Umwelt steigen. Diese Gülle ist auch kein Naturdünger, wie Grunwald und andere behaupten. Die armen Tiere in solchen Betrieben werden mehr Medikamente aufnehmen müssen. Das ist eben keine gesunde Freilandhaltung. Zudem plant Grunwald einen offenen Güllebehälter. Allein von dem gehen Gefahren aus. Erst wenn etwas passiert, schreiten die Behörden ein.
5"Kommentar" am Samstag, 31. Juli 2010 22:40
Um die Schweinemastanlage in Köthel ablehnen zu können, muss ich keine Landwirtschaft erlernt haben. Ich lehne diese Massenttierhaltungen grundsätzlich ab. Wir haben in Deutschland eine Überproduktion an Fleisch. Dieses Fleisch wird mit EU-Geldern subventioniert ins Ausland exportiert. Wir zahlen mit Steuergeldern dafür und haben die Nachteile durch diese Betriebe vor Ort. Die Betreiber machen das schnelle Geld mit schlechter Ware. Außerdem ist Köthel kein Standort für Massentierhaltungen. Das Wohndorf, zu dem es durch Landverkauf über die Jahre geworden ist, liegt direkt am Naturschutzgebiet. Wir haben die EU-geschützte Bille und der Schwarzstorch brütet hier. Solche Betriebe haben hier keine Zukunft, ob mit Schwein, Geflügel oder Rind. Darüber sollte nachgedacht werden.
6Kommentar am Samstag, 7. August 2010 01:25
Das arme Schwein ist nicht allein! Nun steh ich hier in dunkler Halle, mit meinen Bruder Schweinchen Kalle. Wir dürfen nie sehn die Sonne, das künstliche Licht ist nicht die Wonne. Und auf Diät werden wir nicht gesetzt, denn der Bauer hält es für gerecht, dass wir armen Schweinchen werden schnell ganz dick, und füllen des Bauers Portemonnaie ganz dick. Und was ist von diesem Gedicht die Moral, der Schweinemast-Bauer glaubt er ist normal? Nein, nein das kann nicht stimmen, denn das Dorf Köthel hat viele Gegenstimmen! Und wie lautet das Ende vom Schweinemastlied? Lieber Bauer, das Schweinschen das siegt! Und glaubst Du trotzdem der Sieger bist Du, vergiss es und lass uns in Ruh!
7Kommentar am Samstag, 7. August 2010 17:32
ich habe gerade von unseren Freunden aus Köthel gehört, was sich in diesem beschaulichen Örtchen zusammenbraut. Bei uns südlich der Elbe - wurde gerade ein sich im Bau befindlicher geplanter Mastbetrieb für Hühner- \\\"abgefackelt\\\"! Warum? Ist doch klar. \\\"Untierliche\\\" Bedingungen zum Wohl der sehr gefräßigen Menschheit! Und die Eu sorgt für folgende Rahmenbedingungen: - Fördermittel für den Bau der Anlage, - Subvention, wenn die \\\"fertigen\\\" Tiere erst über eine Grenze transportiert werden, - und dann mit entsprechendem Profit in der Nähe des \\\"Aufzuchtortes\\\" wieder unter die Menschheit gebracht zu werden! Leider sind viel zu wenig Bundesbürger über diese von uns Wählern geduldeten wohlgem
8Kommentar am Sonntag, 8. August 2010 21:06
Hallo Leute... ich bin oft hier in Köthel bei meinen Freunden und wir essen im Sommer immer draußen und klönen manchmal bis 24:00 Uhr! Das ist wirklich toll...es wäre allerdings schade wenn das von einem Tag auf den anderen nicht mehr gehen würde außer wir würden miit Wäscheklammern an der Nase draußen sitzen aber ich glaube auch dann kommt noch ein gewisser Geruch in die Nase! Als wir vor einer Woche hier ankamen und davon gehört haben war ich entsetzt...darum habe ich mich auch gleich angagiert und habe Unterschriften gesammelt und Plakate gemalt! So konnte ich wenigstens kein schlechtes Gewissen haben das ich nicht geholfen habe! Naja was ich eigentlich sagen wollte ist: Schweine dürfen gehalten werden. Aber wieso denn Massentierhaltung, das ist Tierquälerei! Viele Grüße Caro
9Kommentar am Sonntag, 8. August 2010 21:26
Hallo Leute, Ich fahre ebenfalls schon seit längerer zeit hierher und bin auch 12 Jahre alt. Als ich vor einer Woche hier hergekommen bin und erfuhr das hier ein Schweinemastbetrieb enstehen soll war ich entsetzt! Wenn hier dann von einem auf den andern Tag Güllegestank wäre und man nicht mehr draußen sitzen kann, könnten wir nicht mehr bis nachts um 24.00 uhr draußen sitzen und uns Filme auf dem Beamer anschauen. Wobei der Gestank noch nicht mal das schlimmste ist! Schlimmer finde ich, dass es Massentierhaltung ist die auf keinen Fall Artgerecht ist! Also bin ich als unsere Freunde wieder zum Unterschriften sammeln losgegangen sind mitgegangen, weil ich das nicht gut finde was der Hr. Grunwald mit diesem schönen Dorf hier machen will. Das kann doch echt nicht sein!!! LG von Peter
10"Tahl" am Donnerstag, 12. August 2010 17:51
Drei Viertel der Verbraucher wünschen sich sozial und ökologisch unbedenkliche Produkte – eingekauft wird aber weiterhin im preiswerten Segment. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Handelsforschung (IFH) an der Universität Köln, auf die der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hinweist. Zwischen den Moralvorstellungen der Verbraucher und dem tatsächliche Kaufverhalten liegen offenbar Welten, so der RLV.
11"Tahl" am Donnerstag, 12. August 2010 08:06
Das untersuchte Verbraucherverhalten zeige, dass der Anspruch der Konsumenten nach sozial und ökologisch unbedenklichen Konsumgütern und das tatsächliche Kaufverhalten eklatant auseinander klaffen. Aspekte wie Umweltverträglichkeit bei der Herstellung der Produkte würden zwar von mehr als drei Viertel aller Verbraucher befürwortet. Zudem legten die Bürger Wert darauf, dass die Arbeitsbedingungen fair sind und soziale Mindeststandards erfüllt werden. Beim Einkauf beim Discounter oder im Supermarkt bleibe bei dem Großteil der Verbraucher aber der – möglichst günstigste – Preis das entscheidende Einkaufskriterium.
12Kommentar am Freitag, 13. August 2010 01:17
Liebe Köthler/-innen, lt. Herrn Bebensee, Mitarbeiter vom Fachdient der Bauaufsicht Kreis Stormarn, gibt es zur Bauanfrage der geplanten Schweinemastanlage in Köthel eine Ergänzung, welche u. a. Informationen zu den LKW-Wegen beinhaltet. Diese Unterlagen kann jeder Bürger lt. Umweltinformationsgesetzt (UIG) einsehen. Dies wurde mir persönlich von der Bauaufsicht schriftlich zugesichert. Zudem wurden in den letzten Tagen Bohrungen vorgenommen. Wieso und weshalb darüber kann bestimmt die Gemeindevertretung Auskunft geben. Gleichzeitig wurde die Fristsetzung der Bauvoranfrage von Hr. Grunwald "erneuert", welche nun in den September fällt.
13Kommentar am Freitag, 13. August 2010 02:29
Studie über Einkaufsverhalten!!! Studie über Einkaufsverhalten!!! Hallo Dieter, Du hast eben in Deinem Gastbeitrag über eine Studie zum Einkaufsverhalten der Verbraucher von ökologischen Produkten berichtet. Dies zeigt einmal mehr, dass das Bewusstein noch längst nicht in allen Köpfen angekommen ist. Zwischen Denken, Wissen und Handeln liegen oftmals Welten. Daher ist hier kontinuierliche Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit gefragt! Und oftmals funktionieren Veränderungen im eigenen unmittelbaren Umfeld am besten! Weisst Du, wer diese Studie finanziert hat? Doch nicht etwa der Verband der deutschen industriellen Agrarwirtschaft? Wenn ja, welche Ziele verfolgen diese? Ökologische und nachhaltige Landwirtschaft? Nein! Gruß Stephan Naujok
14Kommentar am Dienstag, 31. August 2010 19:58
Ich war 12 Jahre alt als wir nach köthel zogen..... Ich ging mit unserem hund spazieren und mir kam ein älterer mann mit seinem schwein entgegen. Es war groß und dick und glücklich... Ihr lieben köthler, gebt nicht auf und kämpft weiter für die gute luft in köthel. Leider gibt es genug menschen, die nur hinter vorgehaltener hand den mund aufreissen können, aber nich nicht genug mumm in den knochen haben um auf die strasse zugehen. Macht weiter!!!!!
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