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Wir wollen unser Dorf weiterhin selbst verwalten!

denn Demokratie findet vor Ort statt – darum:

„Nein zur künstlichen Schaffung von Großgemeinden“ („Markt“,26.4.17)

Große Anerkennung verdient die Initiative von fünf Stormarner Amtsvorstehern, die das bestehende Recht auf kommunale Selbstverwaltung auch in kleineren Gemeinden verteidigen und dies in einer Resolution an den Landtag in Kiel zu erhalten fordern. (siehe Bericht im „Markt“ vom 26.4.17, S.13)

Damit richten sich die Amtsvorsteher kleinerer Gemeinden gegen den Plan des SSW, die priviligierte Minderheitenpartei der dänischen Bevölkerung in Schleswig-Holstein, die zur Zeit zusammen mit der SPD und den Grünen unser Land regiert und einen Ministerposten innehat. Dieser „Südschleswigsche Wählerverband“(SSW) spricht sich nach dänischem Vorbild für die Schaffung von Großgemeinden aus. Als Hauptargument werden dafür Kostenersparnisse ins Feld geführt.

Die Kritiker bezweifeln die Wirtschaftlichkeit „solcher erzwungenen Zusammenschlüsse“, da „die Verwaltungskosten pro Einwohner in einer Stadt mindestens 80% höher liegen“, so der Amtsdirektor von Nordstormarn. Zumal seinen Ausführungen – und unseren Erfahrungen-zufolge die meisten Probleme vor Ort besonders effektiv und flexibel gelöst werden durch das Engagement ehrenamtlich tätiger Bürger, also unbürokratisch und „billig“.

Eine“ von oben“ verordnete Rationalisierung der Verwaltung und pure Kosten-Nutzen-Erwägungen sind wohl ohnehin kaum geeignet, um der viel beklagten Politikverdrossenheit der Bürger entgegenzuwirken.

Die Kultur der Bürgerbeteiligung ist d a s Urprinzip von Demokratie überhaupt, und dies wird in kleinen Gemeinden lebendig praktiziert, so auch bei uns in Köthel - und so soll es bleiben!

Sabine Duwe-Bendixen

29.4.2017