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Wenn (kleine) Kinder Köthel besuchen…

ist das ein richtiges Abenteuer – und das nicht nur zur Weihnachtszeit

besonders, wenn sie aus der Stadt zu uns kommen.

Der erste Aufreger sind die echten Trecker. Vor denen nimmt man zwar besser Reißaus, wenn sie mit Karacho über die Straßen brettern; aber im Ruhemodus sind diese Verkehrs-Dinosaurier besonders für kleine Jungen von unerhörter Attraktivität – übertroffen nur von dem Feuerwehrauto; besonders natürlich, wenn man von einem echten ( und dann auch noch netten !) Feuerwehrmann als Dreijähriger tatsächlich auf den Sitz hochgehievt wird! So viel Glück ist kaum zu fassen!!!

Aber selbst ohne diese technischen „Großereignisse“ gibt es auf dem l a n g en Weg zum Spielplatz ständig Begegnungen der besonderen Art. Das fängt schon damit an, dass der unerwartete, dumpfe“ M ä h“- Chor einer sonst so friedlich vor sich hin käuenden Schafherde einem einen ziemlich panischen Schrecken einjagt, bevor man dann zum Glück (!) zu den witzigen Hühnern kommt, die doch tatsächlich echte Eier legen!! (Die gibt es dann nachher weichgekocht zum Essen!). G a n z ausführlich muss danach natürlich (jedes Mal) die wunderbare Mini – Eisenbahn – Landschaft mit den zahlreichen lebendigen Fischen im Teich unter den Brücken bestaunt werden. Wie muss das erst sein, wenn die Züge tatsächlich rollen?! (Ich habe versprochen, mich nach dem Fahrplan zu erkundigen! Bitte um Auskunft!). Nach einem Abstecher zu Ingeborg, wo man immer freundlichst empfangen wird, kommt man dann nach ca. einer Stunde endlich auf dem tollen Spielplatz an. Mit dem Fahrrad – auf dessen torkelige Verkehrs- ( un- )tüchtigkeit die ortsansässigen Autofahrer/-innen mit bewundernswerter Gelassenheit Rücksicht nehmen: 1000 Dank dafür !!! – geht das neuerdings natürlich etwas schneller, aber auch deutlich „aufregender“ für die erwachsene Begleitperson vonstatten.

Endlich also auf dem Spielplatz. Wie kindgerecht und liebevoll der ausgestattet ist! Nicht nur kann man dort wippen, schaukeln, rutschen, Karussell fahren, balancieren, laufen, toben und neuerdings auch „schweben“, sondern es gibt dort auch Schaufeln, Eimer, Förmchen, mit denen man am Türmchen und von oben herab den Sand auf vielfältige Weise „verarbeiten“ kann, wenn man nicht gerade der – gut abgesicherten! – Bille beim Rauschen lauscht und zuguckt. Das sind schöne halbe Stunden, in denen die Kids dort selbstvergessen spielen. Eine tolle Einrichtung!

Aber, abgesehen von den alltäglichen Sensationen eines Ganges durch Köthel, gibt es auch noch außerordentliche Veranstaltungen: das Kinder- und Erwachsenenfest im Sommer, das Faschingsfest bei Reimers – er fehlt so sehr! – und, gerade am vergangenen Wochenende, ein weihnachtliches Basteln. Wie gut vorbereitet für alle Altersklassen und entspannt ist der Samstagnachmittag gewesen! Vielen Dank für diese schöne Idee und gelungene Durchführung, Anja, Nicole, Claudia und allen, die dazu beigetragen haben!

Schade, dass unsere kleinen Besucher aus der Stadt wohl kaum das Vergnügen haben werden, später bei der Feuerwehrjugend mitmachen zu können!

Ach, und der prächtige Weihnachtsbaum, der jetzt unser Dorf wieder schmückt und erleuchtet, der hebt die Stimmung in diesen Wochen natürlich zusätzlich.

Es bringt Spaß, mit kleinen Besuchern durch Köthel zu ziehen. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

Sabine Duwe – Bendixen, 6. Dezember 2017