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Neue Ersthelfer ausgebildet

 v.l. Ausbilder Sven Bartens, Florian Rickert, Andrea Zuckowski, Heidi Kolpack, Nele Peters, Alyssa Funk, Martin Korda-Cacopardo, Robby Hinsch, Katharina Heitmann, Peter Krull

 

Die First Responder in Köthel/Stormarn haben Zuwachs bekommen. Am Samstag, den 28.01.2017 haben 9 Teilnehmer die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden und können nun als Ersthelfer eingesetzt werden. Voran gegangen war eine umfangreiche 80 stündige Ausbildung, die seit November abends und an einigen Wochenenden absolviert wurde. Ausbilder Sven Bartens (www.einseinsdrei.de) hat extra für diese Ausbildung ein perfekt zugeschnittenes Unterrichtspaket entworfen, das die Teilnehmer auf ihre kommenden Aufgaben vorbereitet. Neben den medizinischen und rechtlichen Grundlagen wurden in vielen Fallbeispielen auch verschiedenste Situationen trainiert, die auf einen First Responder im Einsatz zukommen können. Bartens kann dank seiner jahrelangen Tätigkeit im Rettungsdienst hier auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen, den er exzellent an die Probanden vermittelte.

Dennoch waren die Teilnehmer am Prüfungstag nervös und aufgeregt, galt es doch in einer 90 minütigen mündlichen und praktischen Prüfung zwei unterschiedliche Notfallsituationen richtig zu erkennen und fachgerecht zu versorgen. Die drei Tage zuvor absolvierte schriftliche Prüfung hatten bereits alle bestanden.

Im Beisein der Bürgermeister aus Köthel/Lauenburg, Köthel/Stormarn und des stellv. Bürgermeisters aus Hamfelde/Stormarn, sowie des Wehrführers der FF Köthel konnte dann am Ende allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratuliert werden. Sechs der neun Teilnehmer werden ab sofort die First Responder Gruppe in Köthel verstärken, drei weitere sorgen in der Gemeinde Hamfelde/Stormarn für mehr Sicherheit.

Seit dem Jahr 2009 existiert in Köthel die First Responder Einheit der Freiwilligen Feuerwehr, die durch die Leitstelle zusätzlich alarmiert wird, wenn in Köthel und Umgebung ein rettungsdienstlicher Notfall gemeldet wird, zu dem ein Rettungswagen alarmiert wird. Durch ihre örtliche Nähe können die First Responder wesentlich schneller bei einem Patienten sein und überbrücken dann die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Wertvolle Minuten, die im Zweifelsfall über Leben und Tod entscheiden können. Um den Fortbestand der Gruppe und die 24 stündige Verfügbarkeit auch in den kommenden Jahren sicherzustellen, war die nunmehr erfolgte Verstärkung notwendig geworden. Alleine im letzten Jahr wurden die First Responder 92 mal von der Leitstelle alarmiert.

Ralf Funk
29.01.2017