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Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr 2017

Alle 21 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel waren anwesend (1 Mitglied aus Hamfelde, 20 aus Köthel!), als die Jugendgruppenleiterin Nele Peters die diesjährige Jahreshauptversammlung eröffnete.

 

 

Anwesend waren, neben der Jugendfeuerwehr, die Bürgermeisterin aus Köthel Stormarn, der Bürgermeister aus Köthel Lauenburg– der Hamfelder Bürgermeister Ulrich Borngräber ließ sich wegen anderweitiger Verpflichtungen entschuldigen -die Wehrführerin Susanne Harder aus Hamfelde und der Wehrführer Eric Mysliwietz mit seinem Stellvertreter Thomas Kock, die stellvertretende Kreisjugendwartin Anja Burmeister, der Amtswehrführer Jochen Weno und sein Stellvertreter Ralf Mertinkat sowie die Betreuer der Jugendfeuerwehren Hamfelde und Köthel.

Dadurch wurden die Plätze im Feuerwehrgerätehaus recht knapp.

Zum Ablauf der Jahreshauptversammlung verweise ich auf das Protokoll der Jugendfeuerwehr.

In der Jugendfeuerwehr treffen sich Jugendliche der drei angeschlossenen Gemeinden im Alter von 10 bis 18 Jahren zu Spiel, Spaß und ernsthafter Vorbereitung auf die Feuerwehrarbeit. Da das Mitgliedsalter begrenzt und die Fluktuation dadurch hoch ist, wird jedes Jahr ein neuer Vorstand gewählt.

 

Zum 20.01.2017 treten Nele, Alyssa und Florian wegen Erreichen der Altersgrenze von der Jugendfeuerwehr über in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Köthel. Die drei haben bereits mit der 80-stündigen Ausbildung zum First Responder begonnen, um auch hier tatkräftig zu unterstützen.

 

 

So findet die Freiwillige Feuerwehr Köthel fast jährlich neue Mitglieder, die wegen der durchlaufenen Ausbildung bereits gut auf die auf sie zukommende Arbeit vorbereitet sind und hat nicht – wie andere Wehren – Probleme mit dem Nachwuchs.

Damit die Kosten für die jugendlichen Mitglieder gering gehalten werden, stellt die Feuerwehr die gesamte Schutzkleidung und bei der Dienstkleidung alles bis auf Hose und Schuhe. So kommt es schon einmal vor, dass die Uniformjacke noch „zum Hereinwachsen“ ist, was aber den Stolz des Uniformträgers nicht mindert.

Der Jugendwart Marco Grosser wies in seiner sehr launig und humorvoll gehaltenen Ansprache darauf hin, dass ein Halstuch und zu hohe Absätze auch weiterhin nicht zur Dienstkleidung gehören, lackierte Fingernägel in den Farben der Kötheler Jugendfeuerwehr jedoch zähneknirschend geduldet werden. So kommt auch die Eleganz in der Feuerwehruniform nicht zu kurz!

Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt jedoch in der körperlichen Fitness und der Weitergabe feuerwehr-technischen Fachwissens. So werden jährlich Prüfungen für die Jugendflamme und die Leistungsspange abgehalten und regelmäßig Übungen und Vergleichswettkämpfe veranstaltet.

Im Jahr 2016 legten die Prüfung für die Jugendflamme 2 ab: Bennet, Henrik, Lina, Josi, Rike, Anna und Daniel. Für die Jugendflamme 3 waren es Alyssa, Nele, Florian und Jessica aus Hamfelde. Alle erhielten eine Urkunde und Ehrennadel.

Dass Zusammenhalt, Gemeinschaftsdenken und Kameradschaft ein ausgeprägter Bestandteil dieser Gruppe sind, zeigte sich bei der Verabschiedung der drei aus Altersgründen ausscheidenden Mitglieder durch den Jugendwart Marco, bei der es auf beiden Seiten nicht ohne eine Träne im Augenwinkel abging. Nele, Alyssa und Florian erhielten als Anerkennung für den langjährigen Einsatz ein Kapuzenshirt mit einem Aufdruck, der symbolisch das Ausscheiden aus der Jugendfeuerwehr und den Übertritt in die Freiwillige Feuerwehr darstellt.

Mit einer Sonderehrung wurde Josi ausgezeichnet: Der goldenen Erbse! Sie hat keinen Dienst verpasst, neben der Tätigkeit als Kassenwartin noch diverse Sondereinsätze übernommen und kam so auf mehr Dienststunden als Marco oder der stellvertretende Jugendwart Kai Olesiak. Josi, du hast für so viel Einsatz noch besseres verdient!

Neben feuerwehrbezogenen Veranstaltungen wie dem Inselpokal auf Poel sowie anderen Wettkämpfen gibt es jedes Jahr auch diverse Freizeitveranstaltungen. Von der Fahrt nach Bayern über das Ferienzeltlager in Scharbeutz bis zu Tagesevents wie z.B. einen Besuch der Sitzung des Europakomitees inclusive unbequemer Fragestunde über deren Aufgaben, Draisienenfahrt und den Besuch im Hamburg Dungeon ist alles dabei, was eben so Spaß macht. Kein Wunder also, dass Marco sein Engagement bei der Jugendfeuerwehr als „geiles Hobby“ bezeichnet.

Dass die Freude nicht nur auf Seiten der Erwachsenen liegt, zeigt der Zuwachs von 15 Mitgliedern im Jahr 2012 auf nunmehr 21. In 2016 gab es keinen Austritt aus der Gruppe. Dieses Jahr soll es auch weiteren Zuwachs aus Hamfelde geben!!

Zum Dank für den Einsatz der Jugendlichen überreichte der Amtswehrführer Jochen Weno zwei Dosen Süßigkeiten und die Bürgermeister beider Kötheler Gemeinden Silke Mysliwietz und Timm Peters versprachen ein Event nach Wahl auszugeben.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es die traditionelle Erbsensuppe. Lecker!

Für interessierte Jugendliche:

Treffen zu Übungen finden alle 14 Tage statt (23.1. und 6.2. in Köthel, 20.2. in Hamfelde u.s.w. - die Liste findet ihr unter www.koethel.de, dort unter Feuerwehr) oder fragt euren Wehrführer, den Jugendwart der Feuerwehr, Bürgermeister/in oder ein Mitglied der Jugendwehr oder der Freiwilligen Feuerwehr. Probiert es einfach einmal aus!!!

Birgit Schmidt-Bender
15.01.2017